Von der Freiheit, Kunst zu schaffen in der DDR
eine Studie zu künstlerischen Freiräumen am Beispiel des Bildhauers und Medailleurs Bernd Göbel
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Author
Publication
2018 - Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale), Germany
Language
German
Word Count
115,500 words, Guess
Page Count
462 pages
Identifiers
- ISBN-10395462950X
- ISBN-139783954629503
- OCLC Control Number1029015806
- Open LibraryOL44312799M
Classifications
- DDC700.411
- LCCNB588.G567 P67 2018
Description
Die Perspektive der Kunstschaffenden in der DDR. Nach 1990 trafen im sogenannten deutsch-deutschen Bilderstreit die aggressive Polemik und Polarisierung zweier Kunstsysteme ungeschützt aufeinander, die vier Jahrzehnte zuvor in beiden deutschen Staaten gegeneinander gepflegt wurden. Bis heute prägen Deutungsmuster dieses Bilderstreits die Diskussion um der Kunst aus der DDR. Die Untersuchung von Doreen Pöschl schliesst sich nicht der Auseinandersetzung um Täter und Opfer im totalitären System der DDR an. Sie konzentriert sich auf die Perspektive der Kunstschaffenden in der DDR und fragt nach deren individueller Wahrnehmung von Freiräumen. Im Zentrum der Betrachtung steht der Bildhauer und Medailleur Bernd Göbel (*1942), der 1963 in Halle (Saale) sein Studium aufnahm und sich dort zu einem der bekanntesten Vertreter der hallischen Bildhauer- und Medaillenschule entwickelte.0Autobiographische Interviews und die Analyse von Quellen aus diversen Archiven ermöglichten eine Darstellung, die exemplarisch Einblicke in die Möglichkeiten und Perspektiven des Kunstschaffens in der DDR erlaubt. So wird am Beispiel rekonstruierter Werkprozesse deutlich: Künstlerische Freiräume waren auch in der DDR bedingt durch situativ gegebene Möglichkeiten. Es gab vorhersehbare und unvorhersehbare Faktoren, die zu einer Blockade des Kunstschaffens führen konnten oder genau das Gegenteil bewirkten.
Subjects
Places
People
Series Statement
- Forschungen zur hallischen Stadtgeschichte -- Band 24
- Forschungen zur hallischen Stadtgeschichte -- Bd. 24.
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