Die Kaiserzeit
Römische Geschichte von Octavian bis Diokletian
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Word Count
176,750 words, Guess
Page Count
707 pages
Physical Format
Hardcover
Identifiers
- ISBN-103406775020
- ISBN-139783406775024
- OCLC Control Number1268007375
- Open LibraryOL37830151M
Classifications
- LCCPA25 .H24 Abt.3 T.11 2021
- LCCDG276 .B73 2021
Description
Nachdem die römische Republik in blutigen Bürgerkriegen untergegangen war, entstand seit dem Jahr 27 v.Chr. mit dem Prinzipat des Augustus sukzessive eine neue Ordnung. Zwar war man bestrebt, die äußeren Strukturen des republikanischen Gemeinwesens zu erhalten, doch allen Beteiligten war bewusst, dass das römische Reich eine Monarchie geworden war - die Kaiserzeit hatte begonnen. Der vorliegende Band des Handbuchs der Altertumswissenschaft präsentiert diese Epoche bis zum Herrschaftsantritt Diocletians (284 n.Chr.) in einer umfasenden Darstellung. Quellennah und auf dem neuesten Stand der Forschung werden das Wesen, die Strukturen und die Veränderungen des Imperium Romanum in einem Zeitraum von mehr als dreihundert Jahren dargestellt. Biographien der Protagonisten und die Weg- und Wendemarken ihrer Herrschaft - mögen sie sich im Bereich militärischer Unternehmungen, der Rechts, der Baupolitik, der Wirtschaft oder der Religionspolitik finden - werden übersichtlich und gut lesbar dargeboten und eingehend analysiert. Besondere Beachtung wird der Kommunikation des Herrschers mit der Bevölkerung des Imperium Romanum gewidmet: Wie konstruierte und propagierte man Herrscherprofile und politische Leitlinien, wenn doch die Kaiser in ihrer Regierungszeit weite Teile ihres Reiches niemals persönlich aufsuchen konnten? In diesem Zusamenhang kam der Ikonographie - nicht zuletzt auf Münzen und in Gestalt von Bildwerken - eine Rolle zu, die kein Prinzeps vernachlässigen durfte. Den Abschluss des Bandes bilden Kapitel über die Desintegrationsprozesse, die das römische Reich mit Eintritt in die sogenannte Zeit der Soldatenkaiser (seit 235 n.Chr.) zeigte. Die vielfältigen Krisenphänomene - von Sonderreichsbildungen bis zu masiven Wirtschaftsproblemen - veranlassten schließlich. Diocletian, eine Mehrkaiserherrschaft einzurichten; mit der von ihm gegründeten Tetrarchie, die in die Epoche der Spätantike überleitet, endet diese ebenso informat ive wie spannende Gesamtdarstellung der Römischen Kaiserzeit.
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