Privatporträt
die Darstellung realer Personen in der spätantiken und byzantinischen Kunst
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Publication
2020 - Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, Austria
Language
German
Word Count
92,750 words, Guess
Page Count
371 pages
Identifiers
- ISBN-103700183739
- ISBN-139783700183730
- OCLC Control Number1225873948
- Open LibraryOL44063859M
Classifications
- DDC938
- LCCDG136 .P75 2020
Alternate Titles
- Darstellung realer Personen in der spätantiken und byzantinischen Kunst
Description
Die Darstellung realer Personen ist ein Grundanliegen künstlerischer Äußerung ? sich selbst oder andere dargestellt zu sehen, war stets ein aktuelles Thema, das immer wieder neue Ausformungen fand. Am Ende der römischen Antike standen ein reicher Formenapparat und ein großes Spektrum an Möglichkeiten für private Porträts zur Verfügung, mit denen man im Alltag oder zu besonderen Anlässen konfrontiert wurde. Darstellungsweise, Motivation und Kontext solcher Porträts unterliegen dabei wechselnden Traditionen und Entwicklungen. Dennoch sind Forschungen zu Anlässen und Formen privater Darstellungen in der Kunst vom Ausgang der Antike bis zum Ende des Mittelalters bislang selten und wenig systematisch durchgeführt worden. Während das römische Porträt in seinen verschiedenen Formen bereits Thema intensiver Forschungen war, widmen sich bislang relativ wenige Studien den anschließenden Epochen bis zum Fall Konstantinopels. Vor der Folie der umfassenden Wandlungsprozesse zwischen Antike und Mittelalter bietet das Thema der Anlässe und Formen privater Darstellungen einen sehr vielschichtigen Zugang zur bislang kaum in einen größeren Kontext gestellten Entwicklung des Porträts.0Im Rahmen einer 2013 an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften abgehaltenen internationalen Tagung widmeten sich Forscher/innen aus sieben Nationen in 13 Beiträgen zu ganz unterschiedlichen Monumentengruppen und Aspekten in weiter diachronischer und methodischer Perspektive dem Privatporträt. Die einzelnen Beiträge des vorliegenden von Vasiliki Tsamakda und Norbert Zimmermann herausgegebenen Tagungsbandes untersuchen jeweils spezielle Aspekte von Privatporträts in chronologisch-topographischer Verteilung oder nach gattungsspezifischen oder anderen kunsthistorischen Aspekten, und zeigen dabei Traditonen und Wandel auf.
Series Statement
- Denkschriften (Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-Historische Klasse) -- 522. Band
- Denkschriften (Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-Historische Klasse). Archäologische Forschungen -- Band 30
- Denkschriften (Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-Historische Klasse) -- 522. Bd.
- Denkschriften (Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-Historische Klasse) -- Bd. 30.
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