Volksrepublik Deutschland
"Drehbuch" für die rot-rot-grüne Wende
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Word Count
36,000 words, Guess
Page Count
144 pages
Physical Format
Softcover
Identifiers
- ISBN-139783789283048
- ISBN-103789283045
- OCLC Control Number361888079
- Open LibraryOL23828045M
Description
Die SPD beteuert immer wieder, es werde 2009 auf Bundesebene keinerlei Zusammenarbeit mit der Linkspartei geben – nichts, null, basta. Doch könnten die Sozialdemokraten der Versuchung, mithilfe der „Linken“ und den Grünen wieder den Kanzler zu stellen, wirklich widerstehen? Dieses Buch wagt einen Blick voraus in eine rot-rot-grüne Zukunft. Es beginnt am Nachmittag des 27. September 2009, dem Wahlsonntag. Und endet mit der Wahl des ersten von einer rot-rot-grünen Mehrheit getragenen Kanzlers. Eine frei erfundene Geschichte, gewiss; aber eine durchaus realistische. Denn sie bezieht ein, was die politischen Akteure des rot-rot-grünen Spektrums in der Vergangenheit gesagt und geschrieben haben. Nicht zuletzt basiert das Buch auf den Programmen und Beschlüssen der potenziellen Koalitionspartner. Und die weisen sehr, sehr große Schnittmengen auf. Das alles muss nicht so kommen. Aber es kann so kommen. Und es wäre fahrlässig, darüber nicht vorher nachzudenken. „Es wird nach der nächsten Bundestagswahl keine Koalition mit der Linkspartei geben!“ SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier bei seiner Nominierung am 18. Oktober 2008 Die Aussage ist eigentlich eindeutig. Wenn es nicht eine gewisse SPDTradition gäbe, vor Wahlen über „Die Linke“ anders zu reden als nach Wahlen: • z. B. Andrea Ypsilanti 2008 in Hessen • z. B. Klaus Wowereit 2001 in Berlin • z. B. Harald Ringsdorff 1998 in Mecklenburg-Vorpommern • z. B. Reinhard Höppner 1994 in Sachsen-Anhalt Wer wollte nach all dem ausschließen, dass SPD und „Die Linke“ nach der Wahl 2009 nicht doch gemeinsame Sache machen, zusammen mit den Grünen? Dieses Buch beschreibt, wie es dazu kommen könnte. Mit erfundenen Nachrichten, Reden und Dialogen – aber sehr wohl auf der programmatischen Basis von SPD, Linkspartei und Grünen.
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