Author

Publication

2013 - De Gruyter, Berlin, Germany

Language

German

Word Count

62,750 words, Guess

Page Count

251 pages

Identifiers

Classifications

  • DDC833/.912
  • LCCPT2625.U8 M3317 2013

Description

Die Studie untersucht die Modalitäten, unter denen Männlichkeiten im Mann ohne Eigenschaften erscheinen. Sie zeigt erstmals systematisch, dass und wie Robert Musils Repräsentationen von Geschlechterrollen und -konflikten symptomatisch sind für die Krise, in die die verfügbaren Männlichkeitsmodelle zur Handlungs- und Entstehungszeit des Romans gerieten. Dabei richtet sich das Frageinteresse der intertextuell, aber auch quellenkritisch orientierten Lektüren insbesondere darauf, ob Musils Figurengestaltungen zu seiner Theorie der Eigenschafts- oder Gestaltlosigkeit wirklich in einem einfach nur äquivalenten Verhältnis stehen oder {u2013} wie für Paradigmenwechsel typisch {u2013} nicht doch in einem verwickelteren. Im Fokus steht so der Aufweis des Wider- oder Zusammenspiels sehr unterschiedlicher Texte und Diskurse: Medizinische, ökonomische, anthropologische und mentalitätsgeschichtliche Kontexte ermöglichen vielseitige Zugänge zu den besonders neuralgischen Genderfragen, an denen der Mann ohne Eigenschaften sich abarbeitet. -- This study examines the ways that Robert Musil{u2019}s representations of gender roles and conflicts are symptomatic of the crisis confronting all existing models of masculinity as {u2018}The Man without Qualities{u2019} was written. The study focuses on demonstrating the contradictions and interplay between very different texts and discourses, incl. perspectives from medicine, economics, anthropology, and intellectual history. --

Subjects

Series Statement

  • Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur -- Band 134

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